Fünf sonnige Tage in Luxemburg 06-2025

Unter der kundigen Führung von Brigitte Hansen wanderten 17 Teilnehmer (13 Frauen, 4 Männer) fünf Tage vom 16. – 20. Juni 2025 durch unser Nachbarland Luxemburg.

Unser Quartier hatten wir im Hotel Coque, das zu dem großen Sportzentrum auf dem Kirchberg gehört.

Das jeweilige Tagesprogramm hatte Brigitte hervorragend zusammengestellt mit einem Wechsel von Wandern und Kultur. Bereits am ersten Tag nach unserer Anreise mit Zug und Tram gingen wir durch den bewaldeten Gürtel am Kirchberg und eine Teilstrecke in der Innenstadt. Am zweiten Tag hatten wir nach einem freien Vormittag die Gelegenheit, ein kostenloses Lunch Concert in der Philharmonie zu erleben und hatten am Nachmittag eine zweistündige Führung mit Patrick Schaul vom Verein der Luxemburger Festungsfreunde. Er lotste uns durch die dunklen unterirdischen Gänge von zwei Forts der Kasematten, das Fort Lambert und Fort Royal, wo üblicherweise keine Touristen hinkommen. Seit etlichen Jahren ist der Staat dabei, die abgetragenen Anlagen der Festung, deren Aufbau im 16. Jh. begann, immer weiter auszugraben und wiederherzustellen.

Am Mittwoch bewegten wir uns den ganzen Tag in der Stadt, sowohl in der Fußgängerzone als auch im Stadtteil Grund entlang der Alzette, wo wir immer wieder herrliche Aussichten hatten. Die Höhenunterschiede bewältigten wir teilweise mit Treppen, aber auch mit dem Panorama-Aufzug und der Standseilbahn in Pfaffenthal. Am Abend aßen wir im Garten des originellen Cafe litteraire Le Bovary, dessen Interieur mit vielen Bücherregalen ausgestattet ist und uns draußen sogar Live Musik mit Akkordeon und Gesang bot.

Eine Besonderheit war die Wanderung am Donnerstag von Schifflange auf dem Minette Trail nach Esch-sur-Alzette. Das Gebiet der Minette war bis Anfang der 80er Jahre vom Erzabbau geprägt und seit der Stilllegung hat sich die Natur ihr Terrain zurückerobert und wir gingen viel durch schattige Waldwege. Nach der Mittagspause in Esch fuhren wir mit der Bahn nach Belval, wo aus einem Industriewerk des 19. Jh. mit hochmodernen Bauten der Campus der Universität Luxemburg entstanden ist.

Am letzten Tag spazierten wir nochmal nach Clausen und sahen uns das ehemalige Mansfelder Schlossgebiet an, dessen Ruinen einschließlich Park dem Publikum zugänglich gemacht werden. Wir bummelten die wunderbare Panoramastrecke Corniche entlang und kehrten zum Mittagessen im Restaurant Spazio im Grund ein, wo wir wieder im Garten sitzen konnten. Wegen des durchgängig guten Wetters hatten wir an den Tagen zuvor dreimal auf der hoteleigenen Terrasse zu Abend essen können.

Mit der Tram fuhren wir zur Expo-Station, von wo aus uns ein durchgehender Bus nach Trier zurückbrachte. Voll mit schönen Eindrücken und großer Dankbarkeit für Brigitte und ihre gute Organisation!

Text: Therese Zilligen

Fotos:  Brigitte Hansen, Therese Zilligen

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